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Über Das Archipel

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Das Archipel ist eine offene Plattform für Selbstorganisation. Es besteht aus Inseln, die auf den Gewässern Hamburgs schwimmen. Die Funktion und Bedeutung der Inseln werden im gemeinschaftlichen Prozess erdacht. Seit 2015 finden ganz unterschiedliche Aktivitäten statt. Ein offenes Kollektiv hat sich um die Inseln geformt, dieses produziert den sozialen Raum. Heute ist Das Archipel Spielfläche und Manifestation dieser offenen Gemeinschaft. Im Kleinen ist es ein Experimentierfeld für gemeinschaftliches Handeln, mit dem Ziel uns ein anderes soziales und politisches Gefüge denkbar zu machen. Das Archipel ist eine temporary autonomous zone.

Das Archipel produziert Verbindungen, Spannungen und Diskussionen. Die Deutungshoheit darüber was Das Archipel ist, kann und soll bei jeder Einzelnen liegen. Das Archipel ist die Summe der Gedanken und Aktionen, die mit ihm, um und durch es entstehen. Das Archipel Projekt wurde 2015 von Finn Brüggemann, Amalia Ruiz-Larrea und Nuriye Tohermes initiiert.

Auszug aus einem Brief an das Bezirksamt Hamburg-Mitte März 2017
“Das Archipel ist eine Insel, ein unabhängiger Freiraum zur Erprobung von Kommunikation, Selbstorganisation und dem Umsetzen von Ideen in die Praxis. Die Plattform ist ein sozialer Raum, ein Ort der gemeinsamen Produktion. Menschen, die zusammen das Archipel produzieren, bilden eine arbeitende Gemeinschaft, es formt sich ein heterogenes Kollektiv.
Jede ist eingeladen die Insel zu formen und mitzugestalten, sei es als Bühne, Forschungsstation, Küche, Kino, Marktplatz, Bewegungsraum, oder Schule. Die schwimmenden Module sind Projektionsfläche und Möglichkeitsraum. Der Zugang ist niedrigschwellig. Die organisatorische Struktur ist unhierarchisch. Der sozialer Raum ist und wird was die Menschen die ihn formen daraus machen. Das Archipel ist niemals fertig.
Die schwimmende Insel ist ein eigenständiger und unabhängiger Raum, der im Austausch mit Stadtvierteln steht. Da der Ort losgelöst ist vom Land, kann er an unterschiedliche Stadtteile andocken. Als Insel ist es trotz der Zugänglichkeit immer ein intimer Raum.
Das Programm des Archipels wird teilweise im Vorhinein geplant. Um Diversität zu gewähren platzieren wir Veranstaltungen so, dass der Raum nicht mit nur einer bestimmten Funktion konnotiert wird, sondern mit vielen. Was auf dem Archipel passiert wird teilweise auch ad-hoc entwickelt. Es fühlen sich ganz unterschiedliche Menschen von dem Archipel angesprochen und können mehr oder weniger spontan ihre Idee auf der Plattform umsetzen. Wir möchten uns in diesem gemeinschaftlichen Prozess eine andere Zukunft vorstellen. Das Archipel ist konkreter Raum, in dem Ideen erprobt werden können. Das Gelebte ist keine Utopie.”

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